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Vor gut drei Jahren trat das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz in Kraft, das für Neubauten die Nutzung erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung vorsieht und diese reguliert. Unter anderem fördert die Bundesregierung mit diesem Gesetz auch die Wärme- und Stromerzeugung durch Geothermie (Erdwärme). Als Energiequelle ist Geothermie deshalb praktisch, weil sie unerschöpflich ist, also eine regenerative Energiequelle, die sich direkt in der Erdkruste befindet, und somit zugänglich ist. Nach derzeitigem Wissensstand reicht die in der Erde gespeicherte Kapazität für mehr als hunderttausend Jahre aus, um die Erde rundum mit Energie zu versorgen.
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- Foto: Quasimime
Ein Bericht im Auftrag des amerikanischen Mineralölkonzerns Exxon Mobil verkündete in der letzten Woche das Zeitalter des Erdgas. Der weltweite Energiebedarf, so die Autoren der Studie, werde bis 2040 um 30 Prozent steigen, angetrieben vor allem von China und Indien. Erdgas werde dabei eine Lücke schließen, die Kohle und Erdöl nicht mehr füllen könnten – ganz zu schweigen von den erneuerbaren Energien, die mit nur 20 Prozent auch im Jahr 2040 noch eine untergeordnete Rolle spielen würden. Letztendlich dürfte diese Nachricht auch Umweltschützer zufrieden stellen, schließlich gilt Erdgas als der saubere unter den fossilen Energierohstoffen.
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Photo: Blue Square Thing
In der Theorie klingt es gut: Wenn wir doch nur weniger Öl und Kohle und Gas nutzen würden und stattdessen unsere Häuser mit Solarenergie und unsere Verkehrsmittel mit von Windenergie betriebenem Strom betreiben würden. Allerdings hat diese Utopie, so schön sie auch sein mag, einen dicken Haken: Nichts funktioniert ohne die fossilen Rohstoffe. Egal ob Windkraftrad, Solaranlage oder geothermisches Energiekraftkraft, alle diese Wundermittel bestehen entweder aus fossilen Rohstoffen oder sie nutzen Unmengen davon, besonders Wasser. In Zeiten der Klimaveränderung und Wasserknappheit vielerorts eine fragwürdige Methode zur Rettung der Menschheit. Den ganzen Beitrag lesen »

- Photo: Arimoore
Angesichts steigender Gas- und Ölpreise ist in den letzten Jahren eine Methode in Mode gekommen, die es ermöglicht, beispielsweise Erdgas aus unkonventionellen Quellen wie Kohleflöz oder Schiefer zu bergen: Fracking (oder “Hydraulic Fracturing”). Bei dieser Methode wird eine Mischung aus Wasser, Sand und verschiedenen Chemikalien mit hohem Druck durch ein Bohrloch in das Gestein gepresst. Dabei wird das Gas (oder Öl) freigesetzt und kann dann abgepumpt werden. Fracking ist allerdings umstritten. Was spricht für diese Methode, was dagegen? Den ganzen Beitrag lesen »

- Photo: Daniel Foster
Der indische Bedarf an Erdgas wird sich laut einer Untersuchung des indischen Ölministeriums bis zum Jahre 2017 mehr als verdoppeln auf insgesamt rund 473 Millionen Kubikmeter pro Tag. Der größte Nutzer sind die zahlreichen Kraftwerke des asiatischen Landes, dessen Bevölkerung weiter rasant wächst. Für das kommende Planjahr 2012-13 wird ein Anstieg auf 293 Millionen km/Tag erwartet, bis 2022 sollen es gar 606 Millionen km/Tag sein. Damit wird ein konstantes Wachstum von 7.5 Prozent über einen Zeitraum von zehn Jahren erwartet. Den ganzen Beitrag lesen »

- Photo: Nuon
Bloomberg News meldet für das dritte Quartal 2011 einen Rekord an Investitionen in erneuerbare Energie-Projekte weltweit. Laut einer Pressemitteilung des Nachrichtennetzwerks wurden in den drei Monaten von Juli bis September insgesamt 41,8 Milliarden Dollar in saubere Energie investiert – einschließlich Wind- und Solaranlagen. Besonders Offshore-Windparks sind die Investition der Stunde. Allein in der Nordsee wurden 6,3 Milliarden Euro in drei Windparks investiert, darunter auch das größte Anlageprojekt weltweit, der Global Tech 1-Winpark, der knapp 100 Kilometer nordwestlich von Juist entsteht und von der ostfriesischen Nordsee Windpower GmbH und Co KG geplant wird.
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Es scheint fast ein wenig Common Sense: Australien und Solarenergie sind ein Markt der Zukunft. Das Klima legt diesen Schluss nahe, doch jetzt scheinen auch die australischen Behörden die Weichen für eine erfolgreiche Aufrüstung im Solarbereich gemacht zu haben. Das zumindest behauptet Australiens Sustainable Energy Association (SEA) in einem Bericht, die den heimischen Markt gut gerüstet sieht: Gute Verkaufszahlen, Wachstum und eine Bevölkerung, die nur zu bereit scheint, auf den Solarzug aufzuspringen. Australien geht den Weg mit der Sonne. Den ganzen Beitrag lesen »

Wall Street
Gute Nachrichten sind rar geworden, dennoch erreicht uns aus New York die Nachricht, dass der Ölpreis am Freitag leicht gestiegen ist. Ob das erste Anzeichen sind, dass sich die amerikanische Wirtschaft bald aus dem Tief der vergangenen Wochen befreit, ist allerdings fraglich. Der Grund für den Anstieg des Preises war die leichte Erholung der amerikanischen Wirtschaft, dem größten Konsumenten von Öl weltweit. Eine starke US-Wirtschaft bedeutet starke Nachfrage und damit einen hohen Preis.
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